Die Finalisten der WSOP 2014 stehen fest

Veröffentlichen: 23.03.2016

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Die Finalisten der diesjährigen Weltmeisterschaft im Poker, der WSOP, stehen fest. Das Starterfeld von ursprünglich 6683 Spielern, die alle 10.000 Dollar Startgeld bezahlt haben, wurde damit auf nur mehr neun Spieler reduziert, die jetzt die Chance haben den Hauptbewerb der World Series of Poker zu gewinnen und sich dann Weltmeister im Poker nennen dürfen. Jedem der Spieler ist damit auch bereits ein Preisgeld von über 700.000 Dollar gewiss, aber jetzt wollen sie natürlich alle nur mehr eines: den Hauptgewinn von 10 Millionen Dollar und das „Bracelet“, das Armband, das nur WSOP Sieger erhalten.

 

Die Finalisten

In Führung liegt aktuell ein Niederländer: der Holländer Jorryt van Hoft, der mit 31 Jahren auf eine zwar nicht unerfolgreiche, aber auch nicht besonders spektakuläre Poker Karriere zurückblicken kann. Mit einem Sieg könnte sich der Eindhovener aber mit einem Schlag mitten in der Weltelite etablieren.

Zweiter ist aktuell der Norweger Felix Stephensen. Der 23-jährige gilt als bislang fast völlig unbekannt und steht vor dem größten Erfolg seiner Karriere – egal was passiert. Sein großer „Chip-Stack“ könnte ihm aber auf jedem Fall zu einer guten Platzierung verhelfen, wenn er etwas Geduld beweist und die Spieler, die nur mehr wenig Kapital haben, schnell ausscheiden.

Favorit ist wahrscheinlich Mark Newhouse: der Amerikaner war bereits im vergangenen Jahr am Final-Tisch der November Nine und kennt damit das Gefühl und den Druck der auf den WSOP Finalisten lastet. Damals musste er als erster Spieler den Tisch wieder verlassen, dieses Jahr sollten die Chancen für den erfahrenen Poker-Pro viel besser stehen!

Mit 22 Jahren ist Andoni Larrabe der jüngste Spieler am Tisch. Aber der Spanier kann bereits auf eine beeindruckende Poker-Karriere zurückblicken, er gewann bereits über 340.000 Dollar an Preisgeldern – mit dem Finaleinzug wird er die Million Dollar Grenze locker knacken!

Dan Sindelar ist der „Local Hero“ – der 30-jährige Amerikaner lebt als professioneller Pokerspieler in Las Vegas und verfügt über viel Erfahrung.

„Billy Pappas“ ist der schillerndste der Spieler am Final Table. Der 29-jährige Amerikaner arbeitet eigentlich als Karten-Dealer in Vegas. Außerdem ist er vierfacher Weltmeister im Tischfussball. Er wollte eigentlich ein Tischfussball-Turnier in Österreich spielen, aber ein Freund überredete ihn anzutreten und übernahm einen Großteil des Startgeldes. Nun hat der Amerikaner, der bisher kein Turnier, das mehr als 500 Dollar gekostet hat, gespielt hat, die Chance Geschichte zu schreiben und einen weiteren Weltmeistertitel zu erringen.

William Tonking ist einer der Spieler mit wenigen Chips am Tisch. Aber der Online Poker Profi sollte trotzdem nicht unterschätzt werden, auch wenn seine Erfolge in den großen Turnieren der Welt bisher noch bescheiden sind.

Der Schwede Martin Jacobson ist der erfolgreichste Live Poker Spieler am Tisch: der 27-jahre alte Spieler hat bereits fast 5 Millionen Dollar an Preisgeldern kassiert und wird, trotz kleinem Chip-Stapel, im Finale sicherlich mit aggressivem Spiel versuchen die Kontrolle am Tisch zu übernehmen.

Der 31-jähre Bruno Politano ist der erste Brasilianer, der den Final Table des WSOP Main Events erreicht hat. Er hat zwar am wenigsten Chips, aber die Lage ist noch nicht aussichtslos. Man darf gespannt sein, ob er sich lange am Tisch halten kann!

Österreicher knapp gescheitert

Leider hat es in diesem Jahr für keinen deutschprachigen Spieler gereicht: Der Österreicher Maximilan Senft scheiterte als 11. Knapp am Einzug in das große Finale. Er darf sich mit einem Preisgeld von 565.000 Dollar trösten. Bester Deutscher wurde Markus Pospiech als 84. – er erhält über 70.000 Dollar. Kein Schweizer Pokerspieler hat es dieses Jahr ins Geld geschafft.

Das große Finale steigt am 10. und 11. November in Las Vegas – bis dahin können sich die Spieler nun auf das größte Pokerspiel ihres Lebens vorbereiten!