Die neun Finalisten der WSOP 2016 stehen fest

Veröffentlichen: 21.07.2016

Es ist soweit: die neun verbleibenden Spieler im Main Event der WSOP 2016 stehen fest. Einer von ihnen wird im November den Weltmeister-Titel im Texas Hold’em und acht Millionen Preisgeld einstreifen. Und eines ist sicher: alle neun sind jetzt Millionäre, denn auch für den „letzten“ Platz am Final Table gibt es genau eine Million Euro Preisgeld.

Der „Short-Stack“ am Tisch ist der Spanier Fernando Pons. Mit etwas mehr als sechs Millionen Chips verfügt der Iberer über nur 12 Big Blinds. Viel Raum zum Taktieren bleibt aber nicht. Die Ausbeute ist aber jedenfalls gewaltig. Immerhin hat sich Pons beim einem 30 Dollar Qualifier auf 888 Poker für die WSOP und damit sein erstes großes Pokerturnier qualifiziert.

Mit etwas über 10 Millionen Chips hat auch Jerry Wong nur wenig Raum für Spielereien. Aber für den Poker Pro aus New York spricht die große Erfahrung. Online hat er bereits über drei Millionen Dollar gewonnen und auch offline verfügt er über Turniererfahrung. Beim Poker Star Caribbean Adventure wurde er bereits einmal dritter und streifte damals 700.000 Dollar ein. Wong war am vorletzten Tag noch Chipleader – aber am letzten Tag zogen viele noch am Profi-Spieler vorbei.

Viel Erfahrung bringt auch Griffin Benger (26 Millionen Chips) mit. Er hat offline bereits über 2,5 Millionen Dollar bei Turnieren gewonnen. Schillernder macht ihn aber seine Vergangenheit als Counter Strike Profi-Spieler: kann er sich im November auch im Poker in den Kreis der Legenden spielen?

27,3 Millionen Chips und damit über 50 Big Blinds bringt der tschechische Poker Pro Vojtech Ruzicka an den Final Table. Der Highroller kann gut mit Druck umgehen und wer ein wenig Geld auf einen Außenseiter am Final Table setzen möchte, der sollte sich diesen Namen dick unterstreichen.

31 Millionen Chips ist das Guthaben von Michael Ruane. Der Amerikaner ist noch eher unbekannt. Was für ihn spricht ist, dass er eine gute Position am Tisch hat: wen er die ausnützt, könnte er vom Guthaben der führenden Chip um Chip kassieren.

Mit 43 Millionen Chips ist Kenny Hallaert aus Belgien der beste Europäer am Final Table. Er zählt zu den besten belgischen Pros und könnte den Sprung an die Spitze Belgiens schaffen: zumindest was Geldgewinne betrifft. Er hat viel Live-Turnier-Erfahrung, dass spricht für ihn.

Gordon Vayo, 26, sitzt mit fast 50 Millionen Chips am Final Table. Der junge Amerikaner verfügt über viel Live und Online Erfahrung. Angeblich begann er mit 16 Jahren, illegal, bei Pokerstars zu spielen. Für viele Amerikaner wäre er der perfekte WSOP Champion.

Schon lange im Spiel, aber nie viel gewonnen. Das gilt für Qui Nguyen. Aber der Amerikaner hat viel Mut bewiesen und mit einer beeindruckenden Serie das sichere Aus an den letzten drei Tischen abgewehrt: mit einem fast aufgebrauchten Chipvorrat begann er ein tolles Comeback in dem er unter anderem drei Spieler in Serie eliminiert. Jetzt hat er fast 68 Millionen Chips und tolle Chancen auf den Gesamtsieg: aber die anderen Spieler hoffen, dass die Glückssträhne reißt und er sein gewonnenes Guthaben schnell wieder verteilt.

Chipleader mit fast 75 Millionen Chips ist Cliff Josephy. Als JohnnyBax genießt er einen legendären Ruf in der Poker-Szene. Allerdings weniger als Spieler, sondern mehr als ein Mann mit gutem Auge fürs Talent: er hat bereits hunderte Spieler finanziell unterstützt und aus diesen Beteiligungen Millionen gemacht. Aber auch als Spieler ist JohnnyBax beeindruckend: er hat bereits zwei Bracelets (also Titel bei der WSOP) und war 2005 und 2006 die Nummer Eins im Online Poker. Der große Favorit geht also mit am meisten Chips ins Rennen, aber bringt er den Vorsprung auch durch das Ziel?

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