Casinos in der Schweiz – Swiss Casinos und mehr

Viele Spieler kennen Spielbanken nur mehr aus Filmen, da das Casino spielen online so viele
Vorteile
mit sich bringt, das so mancher gar nie eine Spielbank besucht. Dazu kommt, dass das Glückspiel in der Schweiz offiziell zwischen 1928 und 1992/93 verboten war.

Nach einer schrittweisen Aufhebung des Verbotes gibt es seit dem Jahr 2000 in der Schweiz 21 offizielle Spielbankenlizenzen.

Der Besuch einer Spielbank ist damit auch ohne überlange Anreise für Schweizer möglich geworden. Aber es gibt eben einige Nachteile: denn in einer Spielbank erhalten Sie keinen oder nur einen sehr kleinen „Willkommensbonus“.

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Illegale Glücksspielseiten sollen in der Schweiz blockiert werden

Das Schweizer Parlament hat sich ganz klar für die Sperrung von virtuellen Glücksspielen ausgesprochen, wenn diese in der Schweiz nicht erlaubt sind. Die Bundesversammlung hat zudem die Entscheidung getroffen, dass ausschließlich Casinos mit Sitz in der Schweiz eine Chance auf eine offizielle Online-Lizenz haben sollen.

Dass das Blockieren von Webseiten funktioniert, zeigen entsprechende Erfahrungen aus dem Ausland, wie Thierry Burkart anführt. Der Senat hat der Sperrung bereits zugestimmt. Lediglich die Schweizerische Volkspartei und die Grünen zeigten Widerstand. Franz Grüter von der Volkspartei sagte, Sperrungen seien nicht im Sinne einer liberalen und demokratischen Denkweise.

Vielmehr sei dies ein Mittel, zu dem zuweilen Diktaturen greifen. Ein weiteres, bislang ungelöstes Problem beschäftigt sich mit der steuerlichen Behandlung von Gewinnen aus entsprechenden Glücksspielen. Der Senat votiert für eine Steuerfreiheit von sämtlichen Gewinnen aus Sportwetten und Lotterien bis zu einem Betrag von 1 Million Schweizer Franken, was etwa 865.000 Euro entspricht. Das Kabinett und die Kommission der Bundesversammlung sind dahingegen dafür, dass sämtliche Glücksspielgewinne steuerfrei sind.

Online-Lizenzen ausschließlich für Schweizer Casinos

Künftig wird die Schweiz auch Lizenzen für Online-Glücksspiele vergeben. Allerdings sollen diese Lizenzen nur an Betreiber von Casinos mit Sitz in der Schweiz vergeben werden. Speziell ausländischen Anbietern soll es im Zuge dessen untersagt werden, in der Schweiz Online-Glücksspiele anzubieten. Weiterhin soll der Zugang zu den Websites solcher Anbieter gesperrt werden (mehr siehe unten). Auch der Erwerb einer reinen Online-Lizenz soll so nicht möglich sein. Die Situation lässt sich folgendermaßen zusammenfassen:

  • Wer kann eine Lizenz für virtuelle Glücksspiele beantragen?

    Ausschließlich Inhaber einer Lizenz für ein landbasiertes Casino in der Schweiz können sich um eine Lizenz für Online-Glücksspiele bemühen. Darüber hinaus bedarf eine Ausweitung der bereits bestehenden Glücksspiellizenz eines Nachweises, der die Wirtschaftlichkeit des geplanten Angebots belegt.

  • Benötigen die Kooperationspartner der Betreiber ebenfalls eine Lizenz?

    Nein. Der vorläufige Entwurf des Geldspiel-Gesetzes sieht keine Zulassungspflicht für die Kooperationspartner vor. Allerdings müssen die betreffenden Leistungen an lizenzierte Betreiber erfolgen. Die Behörden in der Schweiz können eine solche Zusammenarbeit nur dann genehmigen, wenn der Schweizer Betreiber nachweisen kann, dass der ausländische Kooperationspartner über eine gute Reputation verfügt. Bislang ist allerdings noch nicht klar, anhand welcher Kriterien und Verfahren die Schweizer Behörden diesbezüglich urteilen werden. Außerdem ist es noch fraglich, ob und in welchem Maße die bisherigen Geschäftsaktivitäten dabei Berücksichtigung finden werden.

Sperrung ausländischer Betreiber

Das Parlament hat beschlossen, den Zugang zu Glücksspielseiten ausländischer Betreiber auf technischer Ebene zu sperren. Diese technische Maßnahme, die im Fokus der Diskussion stand, basiert auf der Implementierung von IP-Blocking durch die Internet-Provider.

Diesbezüglich wurde heftig gestritten, denn vielfach wird die vorgeschlagene technische Sperrung als Einschränkung der persönlichen Rechte wahrgenommen und würde den freien Zugriff Einzelner auf das Internet erheblich einschränken.

Nichtsdestotrotz folgte die Mehrheit des Parlaments schlussendlich dem Argument, dass derartige Schritte erforderlich seien, um die Schweizer Spieler vor unregulierten Glücksspielangeboten aus dem Ausland zu schützen. Unter Experten herrscht allerdings Einigkeit darüber, dass technische Maßnahmen leicht umgangen werden können. Das IP-Blocking ist somit kein effektiver Schutz für Glücksspieler aus der Schweiz.

Sobald das neue Gesetz in Kraft tritt (siehe „Was bringt die Zukunft?“) muss der Bundesrat über die Details der technischen Umsetzung der Sperr-Maßnahmen entscheiden. Aktuell wäre es somit noch voreilig, darüber zu diskutieren, wie das IP-Blocking irgendwann einmal durchgesetzt werden wird. Derzeit erwarten wir jedoch Folgendes:

  • Zeitpunkt: Aller Voraussicht nach werden die neuen Regelungen nicht vor 2019 oder sogar 2020 in Kraft treten. /li>
  • Blacklist: Sobald die Behörden über die entsprechenden Befugnisse verfügen, werden sie auf eine sogenannte Blacklist setzen, die alle relevanten Betreiber aufführt. Die Internet-Provider werden dann dazu verpflichtet, den Zugriff durch Schweizer auf die auf der Blacklist befindlichen Websites zu blockieren.
  • Nutzer können mitunter weiterhin auf ausländische Casinoseiten zugreifen. Das neue System sieht schließlich kein Verbot für Schweizer vor, ausländische Glücksspielseiten zu nutzen. Spieler aus der Schweiz müssen folglich keine rechtlichen Konsequenzen fürchten, wenn sie die Sperrungen umgehen und weiterhin die Angebote ausländischer Glücksspielanbieter nutzen.
  • Globaler Wettbewerb für Glücksspielanbieter aus der Schweiz: Folglich müssen neue Glücksspielanbieter aus der Schweiz einerseits mit am Markt etablierten Global Playern in Konkurrenz treten, haben aber keine Möglichkeit, ihr Glücksspielangebot auch außerhalb der Schweiz zu positionieren.

Steuerbefreiungen für alle Geldspiele

Wie vom Bundesrat vorgeschlagen hat das Parlament beschlossen, alle Geldspiele von der Steuer zu befreien. Ein Grund dafür war, dass es praktisch unmöglich ist, den Nettogewinn zu ermitteln, der während eines Casinobesuchs erzielt wurde.

Dementsprechend sei es auch unmöglich, derartige Einkünfte zu besteuern. Ein weiteres Argument war, dass eine Besteuerung unweigerlich zu einer Ungleichbehandlung führen würde, da so mit Gewinnen aus Sportwetten und Lotterien anders als mit Casinogewinnen verfahren werden würde. Darüber hinaus führt das Parlament an, dass eine komplette Steuerbefreiung die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz verbessern würde, was wiederum höhere Einnahmen in der Eidgenossenschaft bedingen könnte.

Steuerermäßigungen für sogenannte „Mountain Casinos“

Ein weiteres Thema, das heiß diskutiert wurde, war, ob die Casinos in Davos oder St. Moritz als sogenannte „Mountain Casinos“ eine Sonderbehandlung hinsichtlich der Steuern und Abgaben erhalten sollten. Dadurch soll die touristische Attraktivität und gesamte Wirtschaft dieser abgelegenen Region nachhaltig gefördert werden.

Der Nationalrat der Schweiz kam in seinen Beratungen zu einem anderen Standpunkt als der Ständerat und unterbreitete einen eigenen Vorschlag. Dieser sieht vor, die Steuern und Abgaben nicht um ein Drittel, sondern um drei Viertel zu senken. Bislang gibt es hier allerdings noch keine Entscheidung, denn das Thema wird nach wie vor im Ständerat diskutiert.

Pokerturniere außerhalb von Casinos

Der Gesetzesentwurf sieht zudem eine Möglichkeit vor, kleinere Pokerturniere auch unbeachtet des Geltungsbereichs der gewöhnlichen Casino-Lizenzen zu organisieren.

Stärkerer Spielerschutz

Das neue Gesetz soll zudem den Schutz der Spieler stärken und enthält aus diesem Grund verschiedene Bestimmungen, die im Bereich des Glücksspiels Sicherheit und Transparenz garantieren sollen.

Geld aus Lotteriefonds auch fürs Ausland

Das Parlament hat zudem gleichermaßen entschieden, dass das Geld aus den Lotteriefonds nicht nur für gemeinnützige Zwecke in der Schweiz verwendet wird, sondern auch im Ausland verwendet werden kann.

Was bringt die Zukunft?

Das neue Geldspiel-Gesetz geht jetzt zurück in den Ständerat, wo nun Beratungen über die noch offenen Fragen stattfinden werden. Sobald eine Einigung über alle Aspekte des neuen Geldspiel-Gesetzes erzielt wurde, folgt eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger.

Das Schweizer Recht sieht dann die Möglichkeit vor, dass Bürgerinnen und Bürger ein öffentliches Referendum abhalten, falls sie dem Gesetz widersprechen. Damit ein solches Referendum zustande kommt, sind lediglich die Unterschriften von 50.000 Wahlberechtigten innerhalb von 100 Tagen nach Veröffentlichung des Gesetzes im Bundesanzeiger erforderlich. Werden diese Kriterien erfüllt, kann über das strittige Gesetz abgestimmt werden. Eine (einfache) Mehrheit der abgegebenen Stimmen sorgt dann dafür, dass das betreffende Gesetz doch in Kraft tritt.

In Anbetracht des starken Widerstandes, auf den das Gesetz insbesondere im Zuge der parlamentarischen Debatte über das IP-Blocking gestoßen ist, halten wir ein solches Referendum für ein durchaus denkbares Szenario. Dadurch würde sich die Umsetzung des neuen Gesetzes um voraussichtlich zwei bis drei Jahre verzögern.

Vorschau auf 2019 – Das Geldspiel-Gesetz

Über das als Geldspiel-Gesetz bezeichnete Gesetz wird gegenwärtig noch in der Schweiz beraten. Frühestens 2019 könnte es somit zu einer Legalisierung des Online-Glücksspiels kommen. Während das Gesetz in der Schweiz ansässige Anbieter von Glücksspielen vollkommen legalisieren würde, würde es zugleich den Rahmen dafür schaffen, dass die Schweizer Behörden ausländische Glücksspielanbieter komplett sperren könnten. Zu den weiteren vorgesehenen Maßnahmen gehört zudem eine Steuerbefreiung von sämtlichen Gewinnen aus Glücksspielen, was gegenwärtig in der Schweiz so nicht der Fall ist.

Müssen Spieler ihre Gewinne versteuern?

Wie bereits erwähnt, sind in der Schweiz anders als in vielen anderen Ländern nicht alle Gewinne aus Glücksspielen steuerfrei. Tatsächlich sind nur Casino-Gewinne, aber nicht Gewinne aus Lotterien oder Sportwetten von der Steuer befreit.

In den meisten Kantonen gelten Lotterie- und Wettgewinne als Einkommen, so dass entsprechende Gewinne von 50 Schweizer Franken oder mehr zu 35 Prozent besteuert werden. Der Abzug dieser Steuer erfolgt automatisch im Rahmen der Auszahlung der Gewinne, kann aber durch die jährliche Steuererklärung zurückgefordert werden. Gewinne, die über im Ausland ansässige Glücksspielanbieter erzielt wurden, bewegen sich dahingegen in einer Grauzone, schließlich ist es keine Straftat, auf solchen Websites zu spielen. Fraglich ist jedoch, wie es dann mit der Steuer aussieht.

Online-Zahlungsoptionen und -methoden

Das Anbieten von virtuellen Glücksspielen ist in der Schweiz grundsätzlich illegal, abgesehen von den wenigen Online-Anbietern, die in den Kantonen der Eidgenossenschaft lizenziert werden. Die Gesetzgebung in der Schweiz sieht jedoch keine Kriminalisierung der Schweizer vor, die nichtsdestotrotz bei im Ausland ansässigen Online-Glücksspielanbietern spielen.

Daher können Spieler aus der Schweiz bedenkenlos Einzahlungen bei diesen ausländischen Seiten tätigen und dies mit der Zahlungsmethode tun, die ihnen beliebt. Die Banken in der Schweiz blockieren Banküberweisungen oder Kartenzahlungen an Glücksspielanbieter im Ausland nicht, so dass diese sofort verfügbaren Einzahlungsmethoden problemlos genutzt werden können. Falls gewünscht können aber E-Wallet-Dienste noch mehr Privatsphäre und Diskretion bieten.

Glücksspiel in der Schweiz

Erst im Jahr 2000, und somit vor relativ kurzer Zeit, wurde das Glücksspiel in der Schweiz legalisiert. Mittlerweile gibt es in der Schweiz 19 landbasierte Casinos, die vornehmlich in den größeren Städten der Eidgenossenschaft, wie zum Beispiel Zürich, Basel, Bern und Luzern, zu finden sind.

Casinos in der Schweiz offerieren alle klassischen Casinospiele, wie zum Beispiel Roulette, Blackjack und Baccarat. Ein Spiel, das sich in den Schweizer Casinos besonderer Beliebtheit erfreut, ist Poker. In vielen Spielbanken werden tägliche Cash-Games angeboten sowie zahlreiche Möglichkeiten zur Teilnahme an entsprechenden Turnieren. Die alljährliche Schweizer Poker Meisterschaft, die in diesem Jahr im Gran Casino Baden ausgetragen wird, ist eine bedeutende Veranstaltung nicht nur für Spieler aus der Schweiz, sondern auch aus Italien, Frankreich und Deutschland.

Wenn Sie einen der Veranstaltungsorte des Gran Casinos Bern, Baden, Luzern, Basel oder St. Gallen besuchen, sollten Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und selbst einmal Ihr Glück versuchen, den Swiss Jackpot zu knacken, schließlich handelt es sich dabei um den größten steuerfreien Casino-Jackpot Europas. Der legendäre Swiss Jackpot wurde zweimal im Jahr 2012 geknackt, einmal betrug er sage und schreibe 5,4 Millionen Schweizer Franken und beim zweiten Mal durfte sich der glückliche Gewinner über 2,9 Millionen Schweizer Franken freuen.

Bei der Schweiz handelt es sich um einen Bundesstaat, der sich aus insgesamt 26 Kantonen zusammensetzt. In allen Kantonen liegt das Mindestalter zur Teilnahme an Glücksspielen bei 18 Jahren. Die Kleiderordnungen und Öffnungszeiten können dahingegen erheblich variieren. Hier finden Sie einen kompletten Casinoführer für die gesamte Schweiz. Aus der folgenden Liste können Sie einfach ein Casino nach Kanton auswählen.

Gesetzliche Regelungen

Die die Aktivitäten von Casinos in der Schweiz betreffenden Regelungen werden durch die Eidgenössische Spielbankenkommission vorgegeben. Dabei handelt es sich um eine Behörde, deren Aufgabe darin besteht, das Glücksspiel in der Schweiz zu beaufsichtigen, die Casinos zu überwachen und die Durchsetzung der seit dem April 2000 geltenden Vorschriften für das Glücksspiel sicherzustellen. Von Gesetzes wegen werden in der Schweiz zwei unterschiedliche Spieltypen unterschieden: Arcade-Spiele und Glücksspiele. Glücksspiele dürfen dabei ausschließlich von Casinos angeboten werden.

Im Jahr 1998 wurde in der Schweiz die Differenzierung von zwei Arten von Spielbanken eingeführt: Kategorie A (Spielbanken ohne Begrenzung der maximalen Zahl an Spielautomaten) und Kategorie B (Spielbanken mit höchstens 150 Slot Machines).

Die Kategorie A umfasst Casinos in Zürich, Baden, Basel, Bern, Lugano, Luzern, Montreux und St. Gallen. Spielbanken der Kategorie B sind dahingegen in Bad Ragaz, Courrendlin, Crans-Montana, Davos, Granges – Paccot, Interlaken, Locarno, Mendrisio, Meyrin, Neuchatel, Schaffhausen, St. Moritz und Pfäffikon zu finden.

Dem Gesetz entsprechend muss man mindestens 18 Jahre alt sein, um eine Spielbank besuchen zu können. Bevor der Zutritt gewährt wird, erfolgt eine Überprüfung des Ausweises des Spielers. Das Casino hat das Recht, einen Spieler abzuweisen, falls es diesen als verschuldet einstuft oder diesen als unangemessen einstuft. Alle Casinos müssen jährlich einen Bericht vorlegen, indem sie alle Maßnahmen aufführen und beschreiben, die sie zur Bekämpfung der Spielsucht ergriffen haben.

Wann, wo und was kann man in den Casinos in der Schweiz spielen?

In der Schweiz gibt es auf das gesamte Bundesgebiet verteilt insgesamt 21 Casinos. Diese sind gleichermaßen in größeren Städten und kleinen Touristenorten zu finden. Die Spielbanken haben an sieben Tagen in der Woche vom Nachmittag bis zum frühen Morgen geöffnet. Das dortige Angebot hält für ambitionierte Spieler unterschiedlichste Varianten Roulette, Blackjack, Baccarat, Punto Banco, Poker sowie zahlreiche Spielautomaten bereit. In den meisten Casinos finden zudem gut organisierte Pokerturniere statt.

Die mitten in Europa gelegene Eidgenossenschaft ist für das Skifahren, Schokolade, Neutralität und nicht zuletzt auch ihr verschwiegenes Bankensystem bekannt. Obgleich die Schweiz den Ruf eines internationalen Steuerparadieses hat, genießt die Schweiz eine niedrige Arbeitslosenquote von nur 3 Prozent. Zudem zieht die Eidgenossenschaft die Einführung eines maximalen Lohngefälles von 12:1 in Betracht zwischen denjenigen Mitarbeitern eines Unternehmens, die am meisten und am wenigsten verdienen. Viel Vermögen wurde bereits in dem Land investiert, die Glücksspielbranche steckt hier jedoch – vor allem online – noch in den Kinderschuhen.

Die Rechtslage

Glücksspiele jeglicher Art wurden in der Schweiz 1921 offiziell verboten. Dieses Verbot hatte bis zum Jahr 1993 Bestand, doch selbst die neue Gesetzgebung hat das alte Verbot nicht gänzlich aufgehoben und Glücksspiele nur unter strengen Auflagen erlaubt. Einige Jahre später wurde das Glücksspielgesetz auf Bundesebene geändert, wodurch das unlimitierte Glücksspiel in den Schweizer Spielbanken ermöglicht wurde.

Der Reiz der neuen Aktivitäten in dem Bereich war umgehend spürbar, denn mittlerweile gelten 20 Prozent der Schweizer Bürgerinnen und Bürger als gelegentliche Spieler. Die Hälfte der Bevölkerung spielt zudem regelmäßig Lotto. Heute gibt es in den 26 Kantonen der Schweiz 19 Spielbanken. Zusätzlich gibt es noch elf Pferderennbahnen in der Eidgenossenschaft. Zwar hat keines der Kantone mehr als eine solcher Spielstätten, doch diese bieten alle Möglichkeiten von Spielautomaten bis hin zu Sportwetten.

Obwohl eine nationale Lotterie nach den Gesetzen von 1921 nach wie vor illegal ist, wurde den einzelnen Kantonen hinsichtlich eigener Lotterien freie Hand gelassen. Zwischenzeitlich haben sich einige dieser Lotterien zusammengeschlossen, so dass heute zwei Unternehmen die Lotterien betreiben: die Societe de la Loterie de la Suisse Romande, die die Loterie Romande betreibt, sowie Swisslos, die für Sport-Toto verantwortlich ist. Beide Organisationen haben sich im Jahr 2004 den Euromillions angeschlossen und nun auch Sportwetten im Angebot.

Theoretisch sind virtuelle Glücksspiele und Online Casinos jedoch noch in der Schweizer Eidgenossenschaft illegal, obgleich sich dies künftig möglicherweise ändern wird. Die Regierung der Schweiz arbeitet gegenwärtig an einer Regulierung des Online-Glücksspielmarktes, wobei ein erster Test bereits Ende 2013 initiiert wurde. Aber auch unabhängig davon wären die Schweizer Behörden ohnehin kaum in der Lage, Online-Glücksspiele gänzlich zu unterbinden, schließlich finden die Menschen immer Wege, um auf entsprechende Websites zuzugreifen. Da die Amtssprachen der Schweiz Deutsch, Französisch und Italienisch umfassen, haben die Menschen aus den Kantonen keine Probleme, Online Casinos zu finden, die in der für sie passenden Sprache agieren. Zudem haben auch die Banken keine Einwände gegen Überweisungen an Online-Buchmacher, selbst wenn diese im Ausland sitzen.

Beliebte Märkte

Abgesehen von Pferdewetten und Lotterien präsentiert sich die Schweiz, ähnlich wie andere europäische Länder, als echte Fußballnation. Das Land war 2008 gemeinsam mit dem benachbarten Österreich Gastgeber der UEFA Europameisterschaft und konnte sich zudem sowohl für die Fußball-Weltmeisterschaften 2010 in Südafrika als auch 2014 in Brasilien qualifizieren. Im Bereich der Sportwetten erfreut sich zudem auch Rugby großer Beliebtheit. Die Geschichte des Schweizer Rugby-Teams reicht bis in das Jahr 1869 zurück.

Dank der ausgezeichneten Pisten, die unter anderem in exklusiven Orten wie Gstaad, Zermatt und St. Moritz zu finden sind, erfreuen sich das Skifahren sowie andere Wintersportarten ebenfalls großer Beliebtheit bei Zuschauern und Wettfreunden.

Wichtige Glücksspiel-Events

Von all den Glücksspielen, die angeboten werden, ist Poker das Spiel, das bei Spielern in der Schweiz am weitesten verbreitet ist. Die jährlichen Swiss Open Poker Championships werden seit 2006 veranstaltet und finden stets Ende September üblicherweise im Grand Casino Bern oder Gran Casino Baden statt. Diese Veranstaltung lockt nicht nur die besten Spieler aus der Schweiz an, sondern Poker-Talente aus ganz Europa.

Die Zukunft des Glücksspiels in der Schweiz

Die verschiedenen Spielmodi haben sich für die Regierung der Schweiz als sehr gewinnbringend erwiesen, nicht zuletzt auch durch die Besteuerung der Casinos. Obgleich viele Gelder von den gemeinnützigen Lotteriegesellschaften vereinnahmt und reinvestiert werden, greifen die gesundheitlichen Probleme, die mit der wachsenden Popularität von Glücksspielen in der Schweiz einhergehen, um sich. Mit der unvermeidlichen Legalisierung von Online-Glücksspielen konzentriert sich die Schweizer Regierung jedoch offensichtlich weiterhin auf den Profit, so dass die Branche einer rosigen Zukunft entgegensieht.

Unterscheidung in A und B Casinos

Ein typisches Schweizer Spezifikum ist die Unterscheidung in A und B Casinos: A Casinos sind dabei größer, da sie keinen Beschränkungen unterzogen werden. B Casinos hingegen dürfen nur drei Arten von Tischspielen (z.B. Roulette, Blackjack und Poker) anbieten und sind auf 250 Automaten beschränkt.

Bei einem Besuch in einem B Casino ist es deshalb wichtig zu wissen, welche Spiele angeboten werden. Steuerlich geht beim A Casino die gesamte Spielbankenabgabe an den Bund, bei einem B Casino werden 40 Prozent an den Kanton abgeführt. Mit den Konzessionen sind immer auch strenge Auflagen zur Prävention von Spielsucht, korrektem Spiel etc. verbunden.

Es gibt verschiedene Betreiber die in der Schweiz Casinos führen: am bekanntesten sind wahrscheinlich die Swiss Casinos. Jede Casino Lizenz wurde ausgeschrieben und Glücksspielbetreiber mussten sich dafür bewerben. Auffällig ist, dass neben den großen Städten in der Schweiz auch viele der bekannten Tourismusdestinationen über ein Casino Angebot verfügen.

A-Casinos in der Schweiz:

Grand Casino Baden, Grand Casino Basel, Grand Casino Kursaal Bern, Casino Lugano, Grand Casino Luzern, Swiss Casinos St. Gallen, Swiss Casinos Zürich

B-Casinos in der Schweiz:

Casino Admiral Mendrisio, Casino Bad Ragaz, Casino Davos, Casino Barriére du Jura, Casino Locarno, Casino du Lac, Casino Crans-Montana, Casino St. Moritz, Swiss Casinos Pfäffikon-Zürichsee

Eine Auswahl aus dem Angebot der Schweizer Spielbanken

Grand Casino Basel

Das Grand Casino Basel ist ein Entertainmentcenter in dem neben den Spielmöglichkeiten auch Bars, Restaurants und Shows finden kann.

  • Spielangebot: 355 Spielautomaten, 7 Tische Englisches Roulette, 5 Blackjack Tische 3 Pokertische und ein Baccara Tisch bieten Spielvergnügen für Menschen ab 18 Jahren.
  • Öffnungszeiten: Das Casino öffnet jeweils um 10 Uhr und schließt von Donnerstag bis Sonntag um 3 Uhr früh, an Freitagen, Samstagen und vor Feiertagen um 5 Uhr früh. Sie können also lange spielen!

> Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.grandcasinobasel.com

Casino Lugano

Das Casino di Lugano besticht durch ein tolles Spielangebot und verfügt außerdem über ein Restaurant sowie den Pearl Club.

  • Spielangebot: Sie finden hier 150 Spieltische und 16 Nichtraucher, sowie 7 Rauchertische an denen Französisches Roulette, American Roulette, Chemin de Fer, Punto Banco, Carribean Stud Poker, Blackjack und Poker angeboten werden. Das Mindestalter beträgt 18 Jahren.
  • Öffnungszeiten: Das Casino öffnet die Tore um 12 Uhr, die Spieltische sind aber erst ab 14 Uhr bespielbar. Das Casino schließt von Sonntag bis Donnerstag um 4 Uhr, Freitags und Samstag können Sie sogar bis 5 Uhr früh spielen.

Mehr Informationen auf der Casino di Lugano Homepage:http://www.casinolugano.ch

Casino St. Moritz

Casino-St.-Moritz-651a5a54Im luxuriösen Kempinski-Hotel im mondänen Nobel-Skiort findet sich das Casino St. Moritz. Im Grand Hotel Kempinski finden Sie viele Angebote und im Casino gibt es noch die Ivory Ball Lounge Bar.

  • Spielangebot: 175 Automaten, sowie American Roulette, Blackjack und Three Card Poker.
  • Öffnungszeiten: Der Spielbetrieb beginnt bei den Automaten um 20 Uhr, die Tischspiele jeweils um 21 Uhr. Sie können von Sonntag bis Donnerstag bis 3 Uhr früh spielen, Freitags und Samstags sogar bis 4 Uhr früh.

Mehr Informationen über das Spiel auf 1850 Meter Seehöhe aufhttp://www.casinostmoritz.ch

Swiss Casinos St. Gallen

Das Swiss Casinos St. Gallen ist im Stil der 70-er Jahre Casinos errichtet worden und bietet viel Charme. Neben dem Spielangebot finden Sie hier eine Casino Bar, ein Restaurant, Konferenzräume und ein Radisson Blu Hotel.

  • Spielangebot: 195 Spielautomaten, 44 American Roulette Tische, 4 Blackjack Tische, 1 Ultimate Texas Hold’Em Poker Tisch und ein Texas Hold’Em Tisch werden angeboten, Eintritt ist ab 18 Jahren erlaubt.
  • Öffnungszeiten: Das Automatencasino öffnet jeweils um 12 Uhr, die Spieltische folgen dann um 15 Uhr. Sonntag bis Mittwoch schließt das Casino um 3 Uhr, Donnerstag bis Samstags um 4 Uhr früh

Alle Informationen gibt es auf der Homepage:http://www.swisscasinos.ch/scsg-casino-stgallen.html

Swiss Casinos Pfäffikon Zürichsee

In einer beeindruckenden Lage in Pfäffikon am Zürichsee gelegen, bietet das Swiss Casinos Pfäffikon Zürichseen den stilvollen Rahmen für einen unterhaltsamen Abend. Sie finden im Casino ein Kongress Hotel, eine Bar, ein Schweizer und ein Japanisches Restaurant, Seminar- und Kongressräume und sogar einen Fitnessclub.

  • Spielangebot: 1165 Spielautomaten, 5 Tische mit American Roulette, 5 Blackjack Tische und ein Poker Angebot laden zum Spielen ein.
  • Öffnungszeiten: Das Automatencasino öffnet um 12 Uhr, das „Grand Jeu“, also die Tischspiele, sind ab 15 Uhr verfügbar. Sonntag bis Mittwoch endet der Spielbetrieb um 3 Uhr, Donnerstag bis Samstag erst um 4 Uhr.

> Die Homepage http://www.swisscasinos.ch/scpz-casino-pfaeffikon.html bietet weitere Infos zum Angebot und Events.

Casino du Lac

Ganz im Westen der Schweiz in unmittelbarer Nachbarschaft zu Genf und dem Teilchenbeschleuniger CERN findet sich das Casino du Lac Meyrin. Es bietet ein Hotel, sowie Restaurants und Bars.

  • Spielangebot: Es werden 165 Spielautomaten und Englisches Roulette, Blackjack, Stud Poker sowie Ultimate Texas Hold’em an.
  • Öffnungszeiten: Die Automaten sind fast rund um die Uhr zugänglich – Montags bis Donnerstags von 9 Uhr bis 8 Uhr (am Folgetag) und Freitag bis Sonntag sogar bis 8.30 Uhr. Die Tischspiele sind jeweils von 16 Uhr bis 5 Uhr früh geöffnet.

> Informationen (in französisch) http://www.casino-de-geneve.com